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Gefickt. Geweint. Gelöscht. Geschichten aus der Düsseldorfer Society.

14 January 2005 | What Is Love?

Very Pink FlamingosKurz vor Weihnachten war ich bei meinem damaligen "Freund", dem kartenlegenden MEDIUM. Es war Freitag und da wir nicht mehr ausgehen wollten, bin ich nochmal schnell los, um Bier zu holen.

Gleich bei ihm um die Ecke ist ein grösseres Büdchen, wo es wirklich ALLES gibt. Selbst an Wochenenden. Ich hatte noch jede Menge Pfandflaschen dabei. Mehr als die Hälfte musste ich später allerdings wieder mitnehmen, da die nicht von dort waren.

Komischerweise war gar nichts los in dem Laden. Nachdem ich mit der Kassiererin das mit den Flaschen geklärt hatte, lief ich Richtung Kühlschränke zum Bier. Da bemerkte ich einen Typ, der vor den Weinen stand.
Dachte bei mir: "Mein Gott, steht die Alte tuntig vor dem Wein! Was die wohl vorhat? Einen gemütlichen Abend mit klassischer Musik und dazu ein "gutes Glas Wein"?
Ätzend!".
Ich weiter und wühle mich durch die Biervorräte, schliesslich war es noch früh. Als ich dann wieder an der Kasse war und meine ganzen Arme und Armbeugen von Bierflaschen befreite, kam der Typ auch zur Kasse.
Und da erkannte ich ihn: es war HADDAWAY!

Oh jeh, was machste jetzt. Zeigste, dass du ihn kennst oder nicht? Aber als der so arrogant vor mir stand und seine Augenbrauen auch noch hochzog als er die Bierflaschen sah, wusste ich, dass ich das letztere zu tun hatte. Die Kassiererin scannte. Er meinte zu mir:
"Na, willst du diese ganzen Flaschen etwa ganz alleine heute Abend trinken?"
"Ne, ne, hihi, nicht alleine, das wäre ja ein bisschen viel!"
Was blöderes ist mir leider nicht eingefallen. Dann habe ich alles zu dem Leergut in die Papiertüte gesteckt und hocherhobenen Hauptes den Laden verlassen.

Geärgert habe ich mich da schon! So ein Autogramm wäre ein PRIMA zusätzliches Weihnachtsgeschenk für das Medium gewesen und so arrogant wie der war, hatte der sicher einen ganzen Druckauftrag Autogrammkarten dabei! Na ja, zu spät.

Als ich dann zwei Meter auf der Strasse war, löste sich die Papiertüte von den Resten
des Leerguts und die Flaschen rollten lustig über den Bürgersteig. Anstatt nun einem Fan aus dieser Miesere zu helfen, war das letzte was HADDAWAY von mir sah, wie ich auf nem Bürgersteig drei leeren Flaschen durch den Regen hinterherrobbte.
Er ging weiter.
What is Love?

14 October 2004 | MS, dass zweite Gesicht!

Ola!Die Telemesse stand wieder an.
Vor Vorfreude habe ich es kaum ausgehalten, hoffte ich doch MS wiederzusehen. Also bin ich morgens hin. Ich sah super aus und mein Kopf rotierte wie ein Radar, um ja nix zu verpassen. Leider hatte ich kein Glück, denn MS war gar nicht da. Aus Frust trank ich mit ein paar Kollegen mittags schon Prossecco. Ein bisschen Hoffnung hatte ich noch, weil am Abend eine Party war.
Leider ist es dann so gekommen, dass ich um 17h erstmal voll wie eine Haubitze nach Hause musste. Habe mich dann hingelegt, damit ich am Abend wieder fit bin. Als ich um sieben wach wurde, war ich total durch den Wind, weil ich dachte
es wäre bereits morgen!
Zwanzig Minuten dauerte das Delirium. Ich habe nur gemerkt was los ist, weil das Fernsehprogramm anders war als sonst morgens. Also konnte ich doch noch los!

Die Party war grottig! Als Live-Act gab es Kool and the Gang, die nicht gerade zu meinen Lieblingsbands zählen. Das Essen wurde in Form von kleinen Häppchen serviert und so dezent ausgeteilt, dass man regelrecht nach ein paar Cateringmädchen suchen musste. Aber Getränke gab es reichlich und durch meinen Stand vom Mittag war ich kurze Zeit später wieder gut dabei.

Irgendwann entdeckte ich die Kiwi! Diese Andrea Kiewel, die den ZDF-Fernsehgarten moderiert und die ich gut leiden kann. Ich weiss, dass sie den MS kennt, denn er hat letztes Jahr ein paar mal als Co-Moderator mit ihr gearbeitet. Also bin ich hin. Schien sich eh nur mit einer flüchtigen Bekannten zu unterhalten. Ich kniete mich vor ihr auf den Boden und machte ihr Komplimente, wie toll ich sie und ihre Shows finde. Leicht genervt, was mir persönlich aber egal war, bedankte sie sich und war nett zu mir.

Um keine Zeit zu verlieren fing ich sofort an, sie über MS auszufragen, wo er sei, was er so macht und das ich EXTREM in ihn verliebt sei. Er hatte keine Zeit, weil Drehtermine. Aber ich hätte letztes Jahr öfters mal den Fernsehgarten gucken sollen, da war er in einer Sendung sogar mit nacktem Oberkörper zu sehen. Da habe ich gesagt "das hab ich auf Video! Ich habe eine ganze Kassette von ihm!" (peinlicherweise stimmt das auch). Sie sagte sie weiss nicht, ob er zur Zeit einen Freund hat, sie weiss nur, dass er täglich hunderte Fanbriefen von Frauen geschickt bekommt! Da habe ich mit der Faust aufgeschlagen und gesagt, da wäre ich ja jetzt schon eifersüchtig! Ich solle ihr mal meine Adresse aufscheiben, dann würde sie mir ein Autogramm besorgen.

So schnell ich konnte habe ich mir dann Papier und Bleistift besorgt und aufgeschrieben: Christof (genannt TOFFI)!! usw. Sowas peinliches. Meine Händienummer habe ich auch noch dazugeknallt, man weiss ja nie. Den Euro den ich ihr geben wollte (schliesslich sollte er das nicht selbst zahlen!) hat sie nicht genommen und mir den Vogel gezeigt. Das würde das ZDF zahlen. Eine Arbeitskollegin hat mich dann von ihr weggezerrt, nachdem die Kiwi zu ihr geguckt hat und die Augen verdrehte.

Eine Woche später habe ich Post bekommen!
Auf dem Briefumschlag war mit Füller ein Herz gemalt und Kiwis Unterschrift drauf! Und drinn war eine Autogrammkarte von MS! "Für Toffi! Liebe Grüsse und Hallo Deutschland! MS!" Zwar ein bisschen wenig, aber die Karte ziert nun mein Nachttischschränckchen.

EPILOG:
Gestern kam mein Kollege Harald in unser Büro und erzählte was von einer Party von der Zeitschrift "TV-Movie", auf die ich nicht eingeladen war. Dort hätte ihn ein ZDF-Moderator den ganzen Abend angemacht, der würde so ein Boulevardmagazin moderieren. Harald ist nicht schwul, darum hat er das nicht gleich gemerkt. Erst als MS zu seinem Kumpel, bei dem er schlafen wollte, sagte: "Das Gästebett brauchste heute nicht aufzubauen. Ich nehm den mit zu mir!", ist bei Harald der Groschen gefallen. Natürlich ist er nicht mitgegangen.
Leider muß ich jetzt weiter auf die Autogrammkarte starren und auf die nächste Telemesse warten.

17 July 2004 | Griechenland ist Europameister!

Das sensationelle Endspiel Griechenland-Portugal stand vor der Tür. Meine griechenlandvernarrte Freundin K. wollte unbedingt dieses historische Ereignis beim Griechen um die Ecke erleben. Als wir kurz vor Anpfiff ankamen war der Laden natürlich brechend voll, an der Wand hing schon ein großes Schild "Bitte nicht auf den Tischen tanzen!".

Sobald die Griechen auch nur in der Nähe des Balls standen tobte der Saal und als schließlich das Unfassbare geschah, war alles vorbei…
Natürlich gab es ab jetzt Ouzo aufs Haus. "Super", dachte ich, "trink ich doch nochn bisschen Ouzo aus meinem Bierglas, is ja auch lecker, dann geh ich nach Hause, muss ja schließlich morgen früh aufstehen."
Prima Idee!

Kurz darauf ging ich auf einer Ouzowolke schwebend in Richtung Toilette, doch erreichte ich diese nie. Ein wahnsinnig charmanter Mann lief mir über den Weg und wir knutschten. Wahrscheinlich musste er mich erst lange dazu überreden, denn ich bin ja kein leichtes Mädchen. Wie er allerdings aussah, das erkannte ich in diesem Zustand nicht mehr, jedenfalls dachte ich die ganze Zeit der kann gar nicht küssen. Aber irgendwie war scheinbar meine Ouzo-Aura unwiderstehlich, denn der wollte einfach nicht aufhören. Als ich mich irgendwann wieder ins feiernde Getümmel stürzte um K. zu sagen ich müsse jetzt unbedingt gehen, musste ich in der allgemeinen Euphorie noch tanzen.
Natürlich auf dem Tisch, alles andere war besetzt.

Doch mein neuer Freund riss mich, als ich mich gerade eingetanzt hatte, unsanft polternd herunter und steckte mir seine Zunge in den Hals. Ich denke zumindest, das es der Gleiche vom gemütlichen Toilettengang war, oder küssen alle griechischen Männer beschissen?
Damit jedenfalls wurden mir die letzten Lichter ausgeknipst.

Als ich schließlich irgendwann in irgendeinem Nachtbus saß, bin ich natürlich eingeschlafen und in der Einöde aufgewacht. anschließend musste ich mich noch im Bus diskret übergeben und die umliegenden Leute, die mich freundlich-interessiert anschauten, fragen, wo wir eigentlich sind. Ich schaffte es an der nächsten Haltestelle auszusteigen, ohne blassen Schimmer wo ich genau war, und setzte mich erschöpft auf
den Bürgersteig.
Ich muss dann wohl eingeschlafen sein.

Als ich erwachte versuchte ich mich zu konzentrieren was ich nun tun muss um endlich nach Hause zu kommen. Komischerweise fand ich meinen Geldbeutel nicht mehr - also kein Taxi. Ich schaffte es irgendwie auf die andere Straßenseite zum nächsten Bushäuschen zu kommen, in der Hoffnung irgendwann
kommt der richtige Bus, der dich bestimmt gerne für umsonst mitnimmt.
Ich muss dann wohl eingeschlafen sein.

Plötzlich stand ich in einem Bus vor einem freundlichen Busfahrer, der mir bestätigte, dass er in meine Richtung fahre und er sagte auch nichts weiter als ich dann einfach mit einem "Gottseidank" an ihm vorbei in den Bus stieg.

So glücklich meinen Haustürschlüssel in meiner Jackentasche zu finden war ich am Ende selten! Sehr erleichtert bin ich auch, dass ich nur zwei Stunden zu spät zum Arbeiten kam, die merkwürdigen Flecken aus meinen Sachen rauszuwaschen gingen und meine Schrammen am Rücken vom Tischsturz mittlerweile am Abheilen sind.

Wie meine Freundin K. diesen Abend noch weiter erlebte, ja, das würde sie heute auch gerne wissen….
Ouzo ist Teufelszeug - aber Griechenlandfans sind wir trotzdem!

23 June 2004 | Der erste CSD in Düsseldorf - ein Versprechen und die Folgen!

Manchmal passieren Dinge, die sind so unglaubwürdig, dass man sie gar nicht glauben kann. Vor ein paar Wochen zum Beispiel stöberte ich ein bisschen im Internet umher und fand heraus, dass am ersten Juni-Wochenende doch tatsächlich der erste CSD in Düsseldorf stattfinden würde!! Samstags ein Strassenfest und Sonntags dann die Parade.

Dann war es endlich soweit. Es kam der Samstag, wo sich alle Schwulen und Lesben auf dem Schadowplatz mitten in der Stadt treffen und feiern sollten. Es war ein nettes, überschaubares Fest und im null komma nix war ich nett und gar nicht mehr überschaubar betrunken.
Irgendwann machten wir mal eine Runde und kamen zu dem Stand vom DEPOT. Einem Fetischladen mit wöchentlich wechselnden Themen, in dem mich meine Freunde schon die ganze Zeit mal mitnehmen wollten, ich aber immer Angst hatte. Die sind gleich großspurig grüssend auf den Chef des Ladens zugerannt und haben mich vorgestellt. Natürlich liesen sie es sich nicht nehmen, ihm gleich unter die Nase zu reiben, dass ich noch nie in seinem Laden war. Also musste ich versprechen, dass ich das am darauffolgenden Sonntag unbedingt mal machen muss. Da ich ja betrunken war und gute Laune hatte, fiel mir ein “Ja klar” nicht sonderlich schwer.

Am nächsten morgen hab ich dann nur wieder daran gedacht, aber sagte mir auch gleichzeitig “was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, der weiss das eh nicht mehr”.
Mittags dann alle zusammen wieder zum Zug, der aus sechs(!) Wagen und vier Fussgruppen bestand! Darunter der schwule Badminton-Verein “Die Dolphins” und der lesbische Badmintonverein “Weiberkram”. Es war richtig gut besucht und die Stimmung war auch super!
Dann sind wir wieder zum DEPOT-Stand gekommen! Der Chef begrüsste mich von weitem: “Na Toffi, nächste Woche kommste ja, da wirste entjungfert!” So, da hatte ich meine “Vergessen-These”. Na egal, muss ich halt mit. Da Motto war “Underwear”!
Der ganze Sonntag war noch super! Um Geld zu sparen bin ich dreimal mit je zwei Lesben in ein Cityklo zum pinkeln gegangen und habe mich jeweils prächtig amüsiert!

Dann nahte das nächste Wochenende! Um aufzufallen wollte ich eine rote Lacoste-Unterhose haben, die auch der Markus hat. Man kann ja schlecht auf so eine Party gehen in einer Calvin Klein, da kann ja keiner von dir sprechen. Das wäre das gleiche wie “Das war der, mit den kurzgeschorenen Haaren”! Also los in die Stadt, aber in Düsseldorf gibt es keine Lacoste-Unterwäsche… Habe dann endlich eine passende bei DIESEL gekauft! Die sah irre gut aus.

Endlich Sonntag. Mittags habe ich mich noch mit Freunden kurzgeschlossen wann es losgehen sollte. Die waren mittlerweile gar nicht mehr so begeistert, dass ich mitgehe (O-Ton: wieso sollten wir uns selbst das Wasser abdrehen?). Aber es war zu spät. Da die nicht wieder bis zum Schluss bleiben wollten, gingen wir so um 17h da hin. Megaaufgeregt bezahlte ich meine 13 Euro! Den Rest des Abends waren schliesslich die Getränke frei!!! Wohin auch mit dem Geld?
Kaum hatte ich mich meiner Kleider entledigt, da fing auch schon, Freunde von mir wissen das, das Rumgerenne an! Es war unglaublich! Es gab sämtliche Räume mit irgendwelchen Themen: Andreaskreuz, Sling, Glory Holes, … einfach alles! Die Typen widererwarten fast alle gut! Natürlich gab es auch tragische Nummern mit Airbrush-String-Tangas oder ähnlichem. Aber die umging man.

Einer der Gäste, man sah ihn schon zu Anfang, machte immer in irgendeiner Ecke mit irgendjemandem rum. Irgendwann fragte ich ihn dann, wie oft man denn eigentlich in so kurzer Zeit “kommen” könne? Er sagte, dass es dazu noch nicht gekommen sei.
Nachher stellte sich heraus, dass ich mit ihm schon ein paarmal gechattet habe, er auf den Bildern aber klein und untersetzt aussieht, aber in echt gross und muskulös ist! Wir haben noch Kontakt.
Aber dadurch, dass das im Depot so früh anfängt, ist es ziemlich früh wieder leer… Um neun sind wir da raus. Wir waren die letzten!

13 April 2004 | Das Geburtstagsgeschenk

Letzte Woche Freitag war ich in Köln!
Der Olli hat Filme aus Shanghai vorgeführt und da wollte ich natürlich dabei sein. Zumal der Markus mir noch mein Geburtstagsgeschenk geben wollte.

Also war ich um halb acht am Bahnhof in Düsseldorf, denn ich wollte ja nicht zu spät kommen. Durch eine Bombendrohung verzögerte sich allerdings die Abfahrt um eine dreiviertel Stunde, so dass ich eigentlich schon viel zu spät in Köln ankam.
Köln ist ja nicht gerade meine Lieblingsstadt. Ich find sie toll, aber genau so gerne verlaufe ich mich in ihr. Um diesesmal auf der sicheren Seite zu sein, druckte ich mir den genauen Weg aus dem Internet aus. Ich war 30 Minuten zu Fuss unterwegs, musste dann fragen, in die U-Bahn, weil ich in eine total andere
Richtung gelaufen bin, um dann noch mit dem Taxi acht Euro zu zahlen, bevor ich endlich am "Raum für Projektionen" ankam.

Ich hatte Gott sei Dank noch nicht viel verpasst, da DJ Mulle aus Frankfurt erst chillige Sachen auflegte. Es gab erst einmal mein Geschenk! Markus hat mir eine gelbe, mit Strass verzierte Tasche überreicht, in der sich alle "Gifts" befanden! Da waren eine CD, ein Reiseführer und ein paar unglaublich hübsche Sandaletten mit hohem Absatz und silbernen Riemchen! Super!

Im Laufe des Abends wurde ich immer betrunkener. Und als ich dann meine letzte Bahn nehmen musste, weiss ich gar nicht mehr wie ich da weg bin, eschweige denn zum Bahnhof gekommen und dann noch den richtigen Zug bekommen habe.

In Düsseldorf bin ich ins Taxi und dort habe ich gemerkt, das ich all meine Sachen verloren habe! Meine Tasche, meine Geschenke und meinen Haustürschlüssel. Der Taxifahrer war etwas genervt, weil ich nicht wusste, wohin er mich jetzt fahren sollte, bis ich dann bei Freunden um halb fünf aufschlug und die aus dem Bett klingelte. Schon das dritte mal, dass mir
das passiert ist! Man gewöhnt sich also dran.

Morgens habe ich dann bei der Fundstelle der Bahn angerufen, wo mich eine nette Frau beriet und mich fragte was denn alles weg wäre.
"Also, das war eine gelb-pinke Tasche mit Glitter und darin ein paar silberne, hochhackige Riemchensandaletten."
"Silberne Riemchensandaletten? Tragen Sie sowas öfter, Herr Heller?"
"Na ja, sagen wir manchmal."
Und was denn noch in der Tasche drin gewesen ist. Worauf ich alles aufzählte und sie dann nur meinte "Ach schade, das war ja nichts mehr spannendes."
Darauf gab sie mir dann noch eine Verlustnummer und bat mich, es in den nächsten Tagen immermal wieder zu versuchen.
Als Abschluss sagte sie mir dann: "Okay, Herr Heller, ich drücke Ihnen die Daumen das sie alles wieder bekommen, schon alleine wegen den schönen Schuhen."

Ein paar Tage rief ich wieder an und zufälligerweise hatte ich genau die gleiche Dame am Apparat. Als ich mich meldete hörte ich als erstes:
"Ahhhhhhh, Herr Heller! Aber ihre Sachen sind noch nicht gefunden. Es wurden schwarze Damenschuhe abgegeben. Nehmen sie die doch, und machen sie die silber!"

Hab ich nicht gemacht. Und meine Sachen sind bis heute nicht wieder aufgetaucht!

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