Gemein

I recently discovered an obscure record: It has a Romanthony remix. You might say, well, that is not so special. But what if I tell you that the mix is for the Berlin based Schlager-House (according to their old press clippings) band Andy und die Anitas who only released one album more than 10 years ago, titled “Zuhause etwas spannendes erleben” (experience something exciting at home)?

The trashy disco house paired with cheerful German vocals was a big hit with Toffi and me. Superschum loved it, too. The lyrics touched our adolescent souls:

So viele gehen nach kurzer Zeit wieder auseinander
Sie haben Küsse bei heisser Musik mit Liebe verwechselt
Wir wollen das nicht tun
Wir wollen sicher sein
(Für immer)

Viel Talent für geflirt
Aus dem niemals was wird
(So ist ein Boy)

One of the singles was “Ich will zu Dir gemein sein” (I wanna be mean to you). Not so long ago, while browsing discogs.com, I found the entry relating to the promo 12″ of said song, ordered it, received it, digitalized it:

Andy und die Anitas – Ich will zu Dir gemein sein (Romanthony Softcore Mix)

andy und die anitas

Ein Blick in seine Augen
Die Welt um uns steht still
Eine ungefragte Frage
Er weiss genau: Ich will

Ertrunkene Gefühle
Tauchen auf aus dem Meer
Schlagen meterhohe Wellen
Fallen über uns her
(Die Stunde der Sehnsucht)

The only thing that I would like to know now: How did the remix happen? Did the Anitas have a fling with Romanthony? Or Andy?

8 comments on “Gemein

  1. Toffi

    Hach, da wird es einem ja wieder ganz warm ums Herz.
    Schade das nicht “zuhause etwas spannendes erleben – IN THE MIX” veröffentlicht wurde!

  2. superschum

    ja – dieser remix gibt einen wirklich wieder dieses “hauptstadtfeeling” – bei jedem berlin besuch ist man ja früher ins kumpelnest3000 gegangen, da sich hartnäckig das gerücht hielt, das hier andy oder die anitas nebenher arbeiten – es gab aber nur homosexuelle taubstumme.
    und wie gerne waren wir früher “die banditen der liebe” die jedem zuriefen “Corazon, du kommst mir nicht davon!”, den damals zählten nur “männer, schnaps und testosterone”…
    schluchz… superschum

  3. krull

    dann schon lieber in den walfisch: uh ah aciiiiiiieeeed!

    1. Pierre’s Fantasy Club- Dream Girl (1988)
    2. Humanoid – Stakker Humanoid (1988)
    3. Was ist deine Message an die nachrückende Generation, an die DJs und Partymacher, die heute anfangen, sich mit der Szene auseinanderzusetzen? Ich würde es gut finden, wenn sich mal alle wieder auf den Spaßfaktor konzentrieren könnten.

    xxx

  4. soul oozi

    Liegen Spass und Schmerz nicht eng beieinander? Ãœber beides lässt sich in jedem Fall gut singen. Hell yeah, there’s sunshine and rain. Und Schreien macht auch Spass.

  5. krull

    was stimmt das stimmt! man sagt ja nicht umsonst:
    “fun and pain is the same” oder ?

  6. soul oozi

    Ich bin jetzt ganz durcheinander. Diese Fremdsprachen, diese Worte. Lo, lo, lo, lo, lo, love.

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